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Weitere Berichte von Maria Stock

30 Kilometer mit dem Nilpferd nach Maria Stock

(2014.07.07)

30,64 Kilometer mit dem Nilpferd nach Maria Stock Deutsch- tschechische Wallfahrt nach Maria Stock am 6. Juli 2014 Richard Sulko Bei der „Hauptwallfahrt“ nach Maria Stock am ersten Sonntag in Juli nahm ich mir vor, ein größeres Opfer an sich zu nehmen, und mit dem zweiten Abschnitt des „Maria Stocker Pilgerweges“ ein Dankeschön unserer himmlischen Mutter auszusprechen. Die jahrelangen Erfahrungen mit dem pilgern im „Tepler Hochland“ führten dazu, dass ich mir neue Wanderschuhe angeschafft habe und es konnte losgehen. Als ich Freitagfrüh, den 4. Juli nach Neschikau kam, war für mich eine große Überraschung, dass der wohl bekannteste Pilger, Petr „Hroch“ Binder auch dort war. Mit seinem Projekt „Wandern mit dem Nilpferd“ (hroch) unterstützt er die, die es am notwendigsten haben. Mit sechs Pilgern machten wir uns also auf den Weg: Der Häuptling der Egerländer; Måla Richard Sulko, Tomas Dana aus Bergstadt Platten, Petr „Nilpferd“ Binder aus Prag, ein geheimnisvoller Mönch aus Pilsen, der mit seiner Werkstatt „beim Mönch“ vielen Menschen Freude macht, ein „Sportmann“ aus Karlsbad und eine junge Pilgerin aus Fulnek. Nun ging es um etwa halb neun los, Richtung Tschebon. Dort hatten wir eine kurze Andacht und es ging Richtung Gossmaul weiter. Am Wegrand im Waldabschnitt vom „Tscheboner Berg“ findet man viele Waldameisenhaufen. Rechts abgebogen ging der Weg dann Richtung Gossmaul, wo wir eine längere Pause eingelegt haben. Kurz vor Gossmaul findet man schön renovierten Theusinger Wasserturm, der im Jugendstill erbaut wurde. Der weitere Weg nach Schönthal führt an vielen Teichen vorbei. Manchmal ist es schon eine „Zirkus – Leistung“, durch die wilde Natur durchzukommen. Und man schleppt auch noch eine Kopie des Gnadenbildes mit! Die ersten achtzehn Kilometer verliefen ohne Zwischenfall, aber kurz vor Schönthal kam das, was kommen musste: unser Weg endete in einem Weizenmeer. Aus Not griff zu meinem Handy, im den richtigen Weg wieder zu finden, aber kein Signal löschte die letzte Chance, nicht von wilden Tieren aufgefressen zu werden. In dem Augenblick kam zum ersten Mal die Stocker Mutter Gottes zur Hilfe: „Ich denke, dass wir zurück zum Wald gehen sollten und dann das Weizenfeld umgehen müssen“, sprach der erfahrenste Pilger Thomas. Und es hat funktioniert! Um halb drei erreichten wir Schönthal und ein kaltes Bier gab den mühen Körpern wieder die Kraft. Nun waren zwanzig Kilometer hinter uns und weitere zehn noch vor uns! Der Thomas sagte: „dieser Weg läuft sich schon von alleine, weil man immer das Ziel vor Augen hat“ (den Theusinger Schornstein). So einfach war das auch wieder nicht. In Pröles wurden die Pilger von Frau Petra Siroká zur Erfrischung eingeladen: sogar Eis gab sogar Eis! Die nächste Ortschaft, die wir besuchten, war Uittwa: Uitwa ist auch das Geburtsort und die Wirkungsstätte von dem barocken Maurermeister Johann Schmied, dem Baumeister der Wallfahrtskirche in Maria Stock. Die St. Veits Kirche war im guten Zustand und ich wunderte mich, wie die deutschen Inschriften auch auf dem Kreuzweg gut erhalten sind. Aus Uittwa kommt auch mein Opa Richard Beinl und deswegen hatte ich ein ganz interessantes Gefühl, als ich in der Kirche stand. Von Uittwa ging es ziemlich schnell: am Theusinger großen Teich vorbei und auf einmal waren wir beim Theusinger Schloss: 30.64 Kilometer hinter uns und wir waren unverletzt da! Eine kleine Erfrischung und es ging nach Hause, denn es erwartete uns die Wallfahrt mit dem Abt der Prämonstratenser Klosters P. Filip Zdeněk Lobkowicz OPraem. Als zweiter Priester kam P. Vladimir Slamecka aus Prag nach Maria Stock. Die musikalische Umrahmung besorgte das „Kollegium für geistliche Musik“, unter der Führung von Vít Aschenbrenner aus Klattau. Aufgeführt wurde die Missa in C von Franz Joseph Aumann. Auch Marienlieder kamen zum Einsatz und damit waren die etwa 150 Pilger auch ins Programm eingebunden. Nach dem Gottesdienst trafen wir uns wieder alle beim Gulasch und gegrillter Bratwurst. Auch das Wetter spielte mit und somit war auch das „Mariä Heimsuchungsfest“ im Jahre 2014 eine sehr gut gelungene Sache. Vagelt´s Gott!
Richard Šulko

 

 

Wallfahrt 1. Mai 2014 nach Maria Stock
In Eghalånd Bladl. Mitteilungsblatt. Bund der Deutschen-Landschaft Egerland und Balthasar-Neumann-Haus, XXI. Jahrgang, Nr. 7, Juli 2014

(2014.05.01)

Mit dem Hauptzelebrant P. Filip Zdeněk Lobkowicz OPraem., Abt des Prämonstratenser Klosters in Tepl, zwei Priestern und einem Diakon wurde die 1. Mai – Wallfahrt in Maria Stock gefeiert.
Mit etwa 150 Pilgern, die aus Böhmen, sowie aus Deutschland kamen, war das wieder für den „Tag der Arbeit“ eine Rekordzahl. Mit vier Stationen in der Prozession, die der Abt anführte, und die vom Kreuz zu der Kirche führte, wurden die Mutter Gottes und ihre Rolle für unseren Glauben gedacht. Mitmarschiert sind auch vier Egerländer in ihren Trachten: mit mir ist meine Frau, sowie die Leiterin des „Begegnungszentrums“ in Pilsen und die Vorsitzende der „Organisation der Deutschen in stböhmen“ Terezie Jindrichová mit ihrer Tochter Anna mitgelaufen. Das Team aus Maria Stock: Jiri Schierl, Petr Linhart, Lenka Lunacková, Lucie Haschková, Olga Hejhalová und viele andere Helfer hat nicht nur die Kirche vorbereitet, sondern auch die „Erfrischungsstation“ auf der Pfarrwiese. Die musikalische Begleitung übernahm Vít Aschenbrenner auf der elektronischen Orgel und Sopranistin Ludmila Nová aus Klattau. Wir hörten die „Anonyme Missa in A für Sopran und Orgel“ aus dem Ende des 18. Jhd., weiter Kompositionen von Johann Sebastian Bach, sowie anonyme Kompositionen aus den Franziskaner Kloster in Neukirchen beim Heiligen Blut. Ein Spitzenerlebnis, was auch lang andauernder Beifall nach der hl. Messe zeigte. „Spitze“ war auch die Kollekte, die 5022,- Kronen und 202,40 Euro brachte.
Vagelt´s Gott!
Richard Šulko

 

 

St. Johannes – Wallfahrt in Maria Stock
In In Eghalånd Bladl. Mitteilungsblatt. Bund der Deutschen-Landschaft Egerland und Balthasar-Neumann-Haus, XXI. Jahrgang, Nr. 7, Juli 2014

(2014.05.18)

Beim sehr kalten Wetter und Regen fand in Maria Stock schon die neunte hl. Messe in 2014 statt. Trotz des rutschigen Weges kamen mehr als dreißig Pilger zum Gottesdienst, der vom P. Vladimir Slámecka aus Prag zelebriert wurde. Beim Gottesdienst gedachten wir den Hl. Johannes von Nepomuk. Nach der Eucharistie – Feier trafen wir uns wieder in der beheizten Sakristei und beim hausgemachten Kuchen, die die „Pilgerfrauen“ immer mitbringen, und Kaffee oder Tee klag die Begegnung aus. Gesund sind wir wieder über die Feldwegen nach Hause gerutscht, unter dem Schutz Mariens. Danke fürs Kommen!
Richard Šulko

 

 

 

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